Die Idee des Weibergemach entstand aus den inspirierenden Zoomtreffen meiner letzten Wilden-Weisen-Gruppe. Die Zoomtreffen weiteten sich immer wieder in lebensphilosophische Gespräche und berührten gleichermassen leibliche Themen wie Sexualität und Körperbild sowie geistige Themen rund um Sinnfrage und Glaube.

In meinen Recherchen über frühchristliche, nichtkanonische Schriften lese ich immer wieder Passagen, die ich als Einfleischung interpretiere.
Der Mensch als Wesen, das Körper und Geist verbindet.
Maria Magdalena als Sinnbild dieser Verbindung.
Mich interessiert eine Menschwerdung, die sich nicht vom Fleisch erlöst, sondern sich im Fleisch vollzieht.
Ich mag das Bild des Boudoirs, des kleinen privaten Raumes, in dem sich die Dame des Hauses zurückziehen kann. Ich kann die schweren Stoffe dieses Raumes fast riechen, so greifbar ist er für mich.
Und so suchte ich nach einem deutschen Begriff für dieses Bild.
Das Gemach.
Dieser Kurs ist eine Einladung in eine geteilte Intimität zwischen Frauen aus unterschiedlichen Leben. Im Weibergemach muss keine ihre gesellschaftliche Rolle aufrechterhalten.
Die Frauen betreten einen Raum.
Sie bringen ihr Leben mit.
Ihre Themen.
Etwas wird an- und ausgesprochen.
Damit arbeiten wir.
Wir gehen in den Dialog.
Vielleicht binde ich die Gruppe mit in das Gespräch ein.

Jede Frau kommt mit dem, was gerade ist.
Auch das ist eine meiner Arbeitshaltungen: wir gehen mit dem, was ist, und nicht mit dem, was wir vermuten.
Mir geht es um den Raum der Gegenwärtigkeit.
Struktur
Dieser Kurs geht über 4 Monate und findet ausschliesslich online statt.
Zoomarbeit
Online finden regelmässige Zoomtreffen statt, die 3 Zeitstunden dauern und in denen je 3 Frauen in die Einzelarbeit mit mir gehen. Die Gruppe ist dabei präsent und bezeugt die Arbeit.
Manchmal beziehe ich die Gruppe mit ein. Je nach Situation.
Die Gruppe ist auf maximal 12 Frauen begrenzt.
Bei 12 Frauen finden also monatlich 4 Zoomtreffen statt, in denen je 3 Frauen ihre Einzelarbeit haben. Das bedeutet, jede Frau hat ungefähr eine Stunde Einzelarbeit im Monat.
Bei 12 Frauen finden die Zoomtreffen somit wöchentlich statt.
Insgesamt kommen wir auf 48 Arbeitsstunden via Zoom in 4 Monaten, auf die jede zurückgreifen kann (die Zooms werden aufgezeichnet und sind eine Woche lang abrufbar).
Bezeugen
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist die Haltung des Bezeugens.
Es geht in keinem Fall darum, das Gegenüber mit Ratschlägen niederzustrecken, sondern darum, aufmerksam und präsent zu sein, zu sehen und zu hören, und dann eventuell mitzuteilen, was das Bezeugte in uns selbst auslöst.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass wir oftmals weit mehr lernen, wenn wir selbst nicht aktiv dran sind, sondern eben bezeugen.
Begleitung zwischen den Treffen
Über die gesamte Zeitspanne des Kurses begleite ich die Frauen in einer geheimen FB-Gruppe. Hier können sie sich austauschen und ihre Werke teilen.
Werken
Einerseits können die Frauen zu den Themen werken, die im Zoom besprochen werden, oder auch das Verwerken, was sie gerade beschäftigt.
Diesbezüglich gebe ich keine technischen Anleitungen mehr, wie ihr das aus meinen vergangenen Kursen kennt. Hier braucht ihr also Selbstständigkeit.
Aus dem, was sich in unseren Gesprächen und Arbeiten zeigt, können gemeinsame Werkthemen entstehen.
Weibershabbat

Am ersten Freitag des Monats findet zudem ein Weibershabbat auf Zoom statt.
Ich leite eine kleine Zeremonie mit aramäischen Gebeten an und rede dann über ein spirituelles Thema. Das dauert ungefähr 1 Stunde.
Der Weibershabbat kann als thematische Inspiration mit ins Weibergemach genommen werden.
Kursgebühr und Ratenzahlungen
Der Kurs kostet 680 €.
Bei Ratenzahlung berechne ich eine Gebühr:
2 Raten zu 350 € (700 € insgesamt)
oder
3 Raten zu 240 € (720 € insgesamt)
Bitte gib bei der Anmeldung an, welche Zahlungsform du wählst.
Notiz zu meinen Preisen:
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