frauenstimmen

Hallo Mimi,
an deiner Arbeit und dir schätze ich die Mischung aus Themen und Werken sehr.
Ich habe schon mehrfach erfahren wie es ist, sich in deine Themenangebote hinein zu begeben. Es ist total inspirierend.
Ich habe dadurch bereits viele Dinge bei mir entdeckt und entlarvt.

Ich liebe das Arbeiten mit Collagen, zum Beispiel als es um die Darstellung meines Lebenswegs ging. Da habe ich mich im Werken an kleine Dinge erinnert, die ich verdrängt hatte.
Ich konnte mich intuitiv fallen lassen.
Durch die Gruppe, die die Arbeit dann bezeugt, und deine Präsenz und Leitung in der Gruppe sind bei mir viele Räume aufgegangen, in die ich zuvor keinen Zutritt mehr hatte und die als dunkle Flecken bei mir immer mitgewabert sind.

Auch durch die Themen der anderen Frauen und wie sie in der Gruppe bearbeit und durch dich begleitet werden, kann jede einzelnen an ihren Themen dran bleiben. 

An dir schätze ich dabei vor allem deine Präsenz und natürlich die Ideen für die Themen, die bei dir Module heißen. Und dass du nicht locker lässt, immer an den Personen dran bist und sie/mich voran treibst (im liebevollen Sinne). 

Ich freue mich auf das weitergehen mit dir. Bin aber gleichzeitig auch – wie immer – ein wenig gespannt, was da auf mich zukommt.

(Janina)

Liebe Mimi,
was mich 2020 zu dir und dem allerersten Durchgang der Wilden Weiber gezogen hat? Das Provokante!
Le Cri, LIVE auf Facebook – du hast dich echt nix geschissen, wie wir Ösis gerne sagen.
Deine Direktheit, deine kompromisslose Klarheit, dieses manchmal fast schon Unverschämte (wie passend, oder? Weg mit Schuld und Scham!).
Sechs Jahre später erlebe ich deine Art zu arbeiten noch immer als intensiv, ehrlich, unverstellt, manchmal ganz schön anstrengend und immer.wieder.überraschend.
Und zum Glück nicht walle-walle.
Ganz und gar nicht.
Denn damit konnte und kann ich gar nicht.

Du schaust hin, stellst Fragen, die sitzen, und eröffnest mir Perspektiven, die mich verblüffen.

Manchmal denke ich auch: Mimi, jetzt bist du aber ganz schön weltfremd!
Du schaust halt häufig wirklich aus einer ganz anderen Richtung auf die Dinge.
Und du lässt uns nicht einfach darüber reden und schöne Erkenntnisse sammeln. Bei dir muss das Erkennen auch ins Fleisch, in den Körper, ins Tun und Werken.
Dieses Einfleischen liebe ich besonders.
Dann kann mein Kopf Pause machen, für mich als Kopfmensch eins der grössten Geschenke überhaupt.

Deine Präsenz und Überzeugungskraft sind echt enorm.

Anfangs, in den ersten Jahren, habe ich deine Sichtweisen oft einfach übernommen.
Heute kann ich sagen: Interessant, Mimi. Aber das sehe und erlebe ich jetzt grad anders.
Und dieses «jetzt grad» ist wichtig.
Denn etwas, das ich an dir besonders schätze, ist, wie sehr du im Jetzt bist.
Du hältst nicht an dem fest, was gestern noch richtig schien, nur weil es gestern so war.
Und du erinnerst mich immer wieder daran, dass meine heutige Wahrheit nicht meine Wahrheit von morgen sein muss.

Was ich online lange nicht so deutlich wahrgenommen habe, durfte ich bei unserer ersten Begegnung im Fleischleben in Kroatien erleben: die Liebe hinter deiner Klarheit.

Diese tiefe Zugewandtheit zum Leben und zu den Menschen, mit denen du arbeitest, hat meinem Verständnis deiner Direktheit eine ganz neue Dimension gegeben.
Nämlich die Erkenntnis, dass Liebe ganz anders ist, als das, was mir als Liebe vermittelt oder vorgelebt wurde.
Dass sie nicht immer sanft, gefällig, romantisch freundlich und bequem sein muss.
Und dass Klarheit und Anspruch an Echtheit und Ehrlichkeit durchaus ein Ausdruck von Liebe sein kann.

Du begegnest Menschen wirklich auf Augenhöhe.

Du bist und bleibst du, mit all deiner Erfahrung, deiner Herzenswärme, deinen Ecken, Kanten und Widersprüchen. Du hast klare Werte und stehst zu ihnen, ohne deshalb von deinem Gegenüber zu verlangen, dieselben zu haben.
Damit gibst du mir gewissermassen die «Erlaubnis» (ahhh, wie ich dieses Wort hasse!), ebenso klar zu meinen eigenen Werten und Sichtweisen zu stehen.
Etwas, das ich in unserer Gesellschaft alles andere als selbstverständlich finde.

Für mich macht genau das eine wertvolle Begleitung aus:
Jemanden zu haben, an dem ich mich reiben kann, der mich herausfordert, mir ungewohnte Blickwinkel eröffnet und mir gleichzeitig Raum lässt, meine eigene Wahrheit zu finden.
Nicht um eine bessere Version meiner selbst zu werden, sondern um immer mehr bei mir selbst anzukommen.

Du kannst ganz schön viel sein, Mimi, und manchmal ist mir das auch zu viel.
Doch für mich überwiegt, wie sehr ich dein Wirken und Werken schätze.
Ich liebe dich und deine Art, mit Menschen zu arbeiten, mit all deiner Intensität, deiner Klarheit, deiner Wärme und deinen Widersprüchen.

Und wenn ich an unseren Anfang bei den Wilden Weibern 2020 zurückdenke, muss ich schmunzeln. Wer hätte damals gedacht, was aus dieser ersten Irritation alles entstehen würde?

Mit Liebe, Barbara

PS
Wenn ich’s kurz und knackig halten müsste: willst du mit Mimi arbeiten, darfst du keine Angst davor haben, dass dir deine Scheisse um den Kopf fliegt – denn es ist keine frage des „wenn“ sondern mehr „dann, wenn…“